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Worauf sollten Eltern beim Kauf von Babyschale und Kindersitz achten?
Grundsätzlich sollte man sich beim Kauf eines Kindersitzes an Testurteile von unabhängigen Institutionen wie dem ADAC oder der STIWA halten und sich umfassen im Fachhandel beraten lassen. Um den optimalen Sitz für Ihr Kind zu finden, sind darüber hinaus folgende Kriterien entscheidend.
- Alter & Gewicht
- Fahrzeugtyp
- Art der Befestigung
- Prüfsiegel
- Nutzungsverhalten
- Design & Material
Alter & Gewicht
Zunächst einmal sind das Alter und Gewicht Ihres Kindes entscheidend. Damit lässt sich die Auswahl schon erheblich eingrenzen – denn Kindersitze sind europaweit einheitlich in verschiedene Gruppen eingeteilt, die nach genau diesen Kriterien untergliedert sind:
- Gruppe 0 für Babys bis 10 kg (Geburt bis ca. 6 Monate)
- Gruppe 0+ für Babys bis 13 kg (Geburt bis ca. 15 Monate)
- Gruppe 1 für Kinder von 9-18 kg (9 Monate bis ca. 4 Jahre)
- Gruppe 2-3 für Kinder von 15-36 kg (4 bis 12 Jahre)
- Gruppe 0+ und 1 für Babys und Kinder bis 18 kg (bis ca. 4 Jahre)
- Gruppe 1-2-3 für Kleinkinder und ältere Kinder von 9-36 kg (9 Monate bis 12 Jahre)
Aus Sicherheitsgründen sollten Sie darauf achten, nicht zu früh in einen Sitz der nächsten Gruppe zu wechseln. Gute Anhaltspunkte für den richtigen Zeitpunkt sind dabei folgende Faustregeln:
- In Babyschalen der Gruppe 0+ darf der Kopf des Babys nicht über den oberen Schalenrand hinausragen.
- Ein Sitz der Gruppe 1 kann so lange verwendet werden, bis der obere Schalenrand in etwa auf Augenhöhe des Kindes liegt. Höchste Priorität haben aber immer die Gewichtsangaben.
- Auch der Wechsel zu einem Kindersitz der Gruppe 2-3 sollte auf keinen Fall zu früh erfolgen, denn diese Sitze sind breit genug, um größeren Kindern Platz zu bieten. Ein kleines Kind kann daher leicht aus dem Gurt rutschen, besonders wenn es auf der Fahrt einschläft. Auch die Schultern des Kindes sind noch zu schmal, um den Fahrzeuggurt sicher zu führen.
Fahrzeugtyp
Mit welchen Sitzen das Kind während der Fahrt optimal geschützt ist, hängt auch vom jeweiligen Fahrzeugtyp ab. Ob das persönliche Lieblingsmodell zum jeweiligen Auto passt beziehungsweise eingebaut werden kann, lässt sich durch eine Beratung des Händlers oder entsprechenden Typenlisten ganz einfach herausfinden.
- Nehmen Sie Ihr Auto zum Kauf eines Kindersitzes mit und lassen Sie sich den Einbau vom Verkaufspersonal zeigen
- Stellen Sie sicher, dass der Sitz laut Typenliste für Ihr Fahrzeug zugelassen ist – das Verkaufspersonal hilft Ihnen hier gerne weiter
- Wählen Sie die Befestigungsart: ISOFIX, Autogurt oder Beckengurt
Befestigung
Das A & O ist, dass der Sitz die größtmögliche Sicherheit bietet. Das ist aber nur dann gewährleistet, wenn der Sitz zu Kind und Auto passt und dabei auch richtig eingebaut ist. Und das ist leider keineswegs selbstverständlich – rund 60% aller Kinder sind im Auto nur unzureichend gesichert. Lassen Sie den Sitz bei einem Fachgeschäft Probeinbauen und lesen Sie sich die Gebrauchsanweisung genau durch. Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Website.
Prüfsiegel
Achten Sie beim Kauf auf das Prüfsiegel ECE 44 mit der Prüfnummer 03 oder 04. Der orangefarbene Aufkleber garantiert, dass der Sitz nach der neuesten Norm getestet und zugelassen ist. Kaufen Sie keine Sitze, bei denen das ECE 44/03 oder 04-Siegel fehlt. Sitze der älteren Norm ECE 44 01/02 sind seit April 2008 verboten. Und Finger weg von Flohmarktsitzen bzw. gebrauchten Kindersitzen bei denen Sie sich nicht 100%ig darauf verlassen können, dass sie in Ordnung und unfallfrei sind.
Nutzungsverhalten
Generell empfehlen wir von Britax Römer natürlich immer die Verwendung eines gruppenspezifischen Sitzes, der exakt auf die Bedürfnisse Ihres Kindes in seiner jeweiligen Lebensphase abgestimmt ist. Doch was, wenn der Kindersitz nur selten verwendet wird oder immer mal wieder ein Kind unterschiedlichen Alters mitfährt? Für diese Fälle gibt es die Möglichkeit, gruppenübergreifende Sitze (Gruppe 0+&1, Gruppe 1-2-3) zu nutzen. Gruppenübergreifende Kindersitze oder Kombinationskindersitze sind verstellbar und damit für verschiedene Altersgruppen verwendbar.
Design & Material
Unifarben, gemustert oder im Kuhfell-Look – die Designs der Kindersitzbezüge sind so individuell wie ihre Verwender. Ist Ihr Kind schon älter, ist es spannend, es mit in die Auswahl einzubeziehen, schließlich soll es sich in „seinem“ Sitz rundum wohlfühlen. Auch die Wahl des Materials ist wichtig: Ob schmutz- und wasserabweisend, antiallergen oder Organic Cotton – so unterschiedlich die persönlichen Bedürfnisse von Kindern und Familien, so vielfältig ist auch das Angebot an Kindersitzen.
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Wie kann ich sicherstellen, dass der Kindersitz zu meinen Autositzen passt?
Um sicherzustellen, dass ein Autokindersitz zum Fahrzeug und damit auch zu den Autositzen passt, sollte der Kauf immer beim Fachhändler erfolgen. Dieser kann die Installation vornehmen und sofort beurteilen, ob der Sitz der Richtige ist. Nur so werden aus sehr guten Kindersitzen in Verbindung mit dem Fahrzeug auch wirklich passende und sichere Systeme.
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Was muss man bei Säuglingen im Auto beachten?
Bei Neugeborenen ist darauf zu achten, dass die Liegeposition beim rückwärts gerichteten System nicht zu steil ist. So wird das Einknicken im Kopf-/Halsbereich verhindert und daraus resultierenden Atemschwierigkeiten unterbunden. Die korrekte Kopfposition ist wichtig, da im Falle eines Unfalls das Risiko von starken Verletzungswerten im Kopf- und Halsbereich steigt. Idealerweise entscheiden Sie sich für einen Sitz, welcher die Liegeposition über die Nackenpolster und Stützelemente im Rücken- und Beckenbereich unterstützt. Zudem sollten sich die genannten Komponenten automatisch zueinander einstellen, wie z.B. bei unserem neuen Modell, dem BABY-SAFE plus II. Achten Sie bei Modellen der Gruppe 0/0+ darüber hinaus auch auf Funktionen wie Seitenaufprallschutz.
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Was ist besser: gruppenspezifische oder Kombinationssitze?
Gruppenspezifische Sitze bieten den besten Rückhalteschutz, da sie speziell für bestimmte Altersgruppe entwickelt werden und somit besser auf die – dem Alter entsprechenden – Bedürfnisse der Insassen abgestimmt sind. Kombinationssitze sind Sitze, die unterschiedliche Gruppen abdecken und z.B. gerne von Großeltern gekauft werden, die das Kind nur ab und an transportieren. Sie sind über verschiedene Einlagesysteme und Verstellmöglichkeiten auf die jeweiligen gruppenspezifischen Bedürfnisse angepasst und können ebenfalls als sichere Systeme bezeichnet werden. In gewisser Weise stellen Kombinationssitze natürlich einen Kompromiss dar. Sie müssen für möglichst viele Kinder passen. Diese unterscheiden sich aber deutlich in ihren Abmessungen, Maßen und somit Belastungskriterien. Eine individuelle Anpassung erfolgt durch Einstellungen am Sitz, zusätzliche Einlegeelemente oder andere Lösungen. Natürlich sind mitwachsende Systeme trotz ihrer konzeptbedingten Nachteile in der Regel sehr gute und sichere Produkte. Römer bevorzugt jedoch prinzipiell gruppenspezifische Sitze, da sie deutlich mehr Flexibilität bei gleichzeitig maximalem Schutz bieten.
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Ab wann sollte das Kind in einen Folgesitz wechseln?
Zu beachten sind vor allem die Gewichtsangaben für den entsprechenden Kindersitz. Ein zu früher Wechsel in einen Folgesitz ist im Interesse der Sicherheit des Kindes nicht zu empfehlen. In Babyschalen der Gruppe 0+ liegt die Grenze bei 13 kg oder sobald der Kopf des Babys über den oberen Schalenrand hinausragt. In Sitzen der Gruppe 1 kann das Kind so lange bleiben, bis es 18 kg wiegt oder der obere Schalenrand in etwa in Augenhöhe des Kindes liegt. Vor allem beim Wechsel in die Gruppe 2-3 ist das Gewicht entscheidend und ein zu früher Wechsel unbedingt zu vermeiden. Aus Sicherheitsgründen sollte hier auf keinen Fall vor 15 kg, möglichst sogar erst mit 18 kg gewechselt werden. Die Gründe: Gruppe 2-3 Sitze sind breit genug, um größeren Kindern Platz zu bieten. Ein kleines, schlafendes Kind kann leicht aus dem Gurt fallen. Die Schultern sind noch nicht geeignet und zu schmal, um den Fahrzeuggurt sicher zu führen.
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Wie lange ist die Babyschale ausreichend groß?
In rückwärts gerichteten Systemen ist die Verletzungsgefahr beim Frontalaufprall für Babys wesentlich geringer. Das Kind sollte daher so lange wie möglich in der Babyschale transportiert werden. Dass oftmals die Beine überstehen und an der Fahrzeuglehne anstoßen, sollte in Kauf genommen werden. Ein zu frühes Umsetzen in einen vorwärts gerichteten Sitz kann beim Unfall infolge der Schleuderbewegung des Kopfes schlimmste Verletzungen der Halswirbelsäule zur Folge haben. In der Babyschale kann das Kind bleiben bis es 13 kg wiegt oder der Kopf den oberen Schalenrand erreicht hat, ist ein Wechsel in einen Sitz der Gruppe 1 sinnvoll.
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Ab wann kann mein Kind in Gruppe 2-3 wechseln?
Bevor das Kind in den nächsten Sitz wechselt, sollte es mindestens ein Körpergewicht von 15 kg erreicht haben, damit der Körper weit genug entwickelt ist, um den 3-Punkt-Gurt sicher führen zu können. Auch von der geistigen Entwicklung muss das Kind mit diesem Gurt umgehen können, d.h. es muss verstehen, dass es sich nicht aus dem Gurt befreien oder ihn abstreifen darf. Wächst das Kind aus der Gruppe 1 raus und wiegt noch keine 15 kg, dann würden wir den EVOLVA 1-2-3 empfehlen. Von 9 bis 18 kg wird das integrierte 5-Punkt-Gurtsystem verwendet und ab 15 kg kann das Gurtsystem entfernt und das Kind mit dem 3-Punkt-Gurt gesichert.
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Mein Kind ist schon 150 cm. Kann ich jetzt auf einen Kindersitz verzichten?
Kinder bis zum 12. Lebensjahr oder bis 150 cm Körpergröße müssen im Auto durch ein Kinderrückhaltesystem geschützt werden. Die gesetzliche Grenze für die Benutzung des Kindersitzes ist also erreicht, wenn das Kind entweder 1,50 m groß oder 12 Jahre alt ist. Die Fahrzeugführer haben sicherzustellen, dass Kinder unter 12 Jahren ordnungsgemäß gesichert sind. Für Kinder unter 12 Jahren, die kleiner als 150 cm sind, muss eine geeignete Kinderrückhaltevorrichtung verwendet werden, die nach dem ECE-Reglement Nr. 44 gemäß Serie 03 oder 04 zugelassen ist. Die Seriennummer findet man in der Zulassungsziffer (die ersten beiden Zahlen) und beginnt mit 03 oder 04. Alle weiteren Angaben betreffend der Rückhaltevorrichtung finden sich auf der Etikette ECE R44, d.h. direkt unter dem Sitz. Kinderrückhaltevorrichtungen der Serien 01 und 02 dürfen seit 1. April 2008 nicht mehr verwendet werden.
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Sitzerhöhung oder kompletter Sitz?
Sinn und Zweck eines Kindersitzes ist es, das Kind dem zu großen Gurtsystem in Auto anzupassen. Laut Norm ECE R 44/03 und 44/04 reicht eine Sitzerhöhung für Kinder ab 15 kg theoretisch aus, um diesen Zweck zu erfüllen. Wir empfehlen aber auf alle Fälle einen kompletten Sitz zu verwenden, bei dem der Becken-, Schulter- und Kopfbereich optimal geschützt sind. Aus folgenden Gründen raten wir von einer reinen Sitzerhöhung ab. Laut Statistik hängt jeder vierte Autounfall mit einem Seitenaufprall zusammen. Noch alarmierender: Diese seitlichen Crashs sind für ganze 20 Prozent aller unfallbedingten Todesfälle und Schwerstverletzungen von Kindern im Auto verantwortlich. Bei einer Sitzerhöhung sind die empfindlichen Bereiche des Kindes nicht ausreichend geschützt. Es besteht immer die Gefahr, dass das Sitzkissen unter dem Kind verrutscht. Sitzerhöhungen bieten außerdem keinerlei Gurtführung im Oberkörperbereich, sodass der Gurt häufig viel zu nah am Hals liegt. Durch die kompakte Bauweise eines Komplettsitzes sitzt das Kind also nicht nur viel fester, sondern der Gurt ist auch immer in der korrekten Position. Viele moderne Kindersitze, wie die KID Familie von Britax Römer, bieten neben der Rückenlehne zusätzliche Sicherheit bei einem Seitenaufprall. Durch die spezielle Bauweise kann ein großer Anteil der Energie eines Seitenaufpralls im Kopf- und Oberkörperbereich absorbiert werden. Energie, die sonst direkt auf das Kind einwirken würde. Ein weiterer wichtiger Effekt der Rückenlehne ist, dass der Kopf des Kindes beim Schlafen gehalten wird und nicht am Fenster lehnt. Im Falle eines Seitenaufpralls könnte der Seitenairbag des Fahrzeugs ansonsten das Kind verletzten. Aus diesen Gründen wird deutlich, dass ein Sitz mit Rückenlehne Ihrem Kind deutlich mehr Schutz bietet und deshalb haben nicht nur wir, sondern auch viele andere Hersteller reine Sitzerhöhungen komplett aus dem Programm genommen. Reine Sitzerhöhungen sind nur dann zu empfehlen, wenn aus bestimmten Gründen (etwa weil das Kind in einem fremden Auto mitfährt und dort keinen eigenen Sitz hat) kein Komplettsitz verwendet werden kann. Achten Sie beim Kauf von reinen Sitzerhöhungen darauf, dass diese zumindest für den Beckengurt eine Gurtführung besitzen. Von Sitzkissen oder billigen Styropor-Erhöhungen ohne jede Gurtführung ist dringend abzuraten.
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Was bedeutet ISOFIX und wie funktioniert es?
Das System ist nach der Norm ISO 13216 standardisiert, welche die Schnittstelle zwischen Fahrzeug und Kindersitz vorgibt. Daher der Teil ISO. FIX: kommt aus dem englischen Begriff für Befestigung (Fixation). ISOFIX (auch Isofix, ISO-fix) ist ein besonders sicheres und einfach zu bedienendes Befestigungssystem für Kindersitze in Automobilen, bei dem eine starre Verbindung zwischen Karosserie und Kindersitz hergestellt wird. ISOFIX wurde von Volkswagen und Britax Römer für den Golf IV entwickelt. Erstmals wurde das System auf der IAA 1997 vorgestellt. Seit Februar 2004 ist die ISOFIX-Norm Bestandteil der europäischen Prüfnorm ECE-R 44. Inzwischen wird ISOFIX von immer mehr Fahrzeug- und Kindersitzherstellern angeboten. Ab Februar 2011 ist gesetzlich vorgeschrieben, dass das System auf einer Mindestanzahl von Plätzen in allen Neuwagen integriert sein muss. In den Fahrzeugen sind ISOFIX-Verankerungspunkt installiert - an den Kindersitzen dazu passende Rastarme (Connectoren). Durch dieses System sind die Sitze fest und dauerhaft korrekt mit der Fahrzeugkarosserie verbunden.
ISOFIX bietet folgende Vorteile:
- Vereinfachte Installation des Sitzes im Fahrzeug
- Weniger Möglichkeiten der Fehlbedienung. Leider sind nur ca. 30% der Kindersitze, die über den Autofahrzeuggurt gesichert werden, richtig eingebaut. Bei Verwendung des ISOFIX-Systems sind dagegen 96% richtig eingebaut.*
- Optimierung der Schutzwirkung durch die direkte Anbindung des Systems an die Fahrzeugkarosserie.
- Zusätzliche Verwendung als Universalsitz (Befestigung mit Gurt) in Fahrzeugen ohne ISOFIX-Verankerung
- Sitz ist auch bei Fahrten ohne Kind gesichert
Als Alternative zur herkömmlichen Befestigung mit dem Fahrzeuggurt wirken beim ISOFIX im Falle eines Unfalls geringere Belastungen auf das Kind ein. ISOFIX reduziert die Vorwärts- und Seitwärtsbewegungen des Kindersitzes, während die Kipp- und Rotationsbewegung durch ein Stützbein oder den Top Tether abgefangen wird, je nachdem, für welche Lösung Sie sich entscheiden (semi-universale oder universale Zulassung). Dadurch können Verletzungen reduziert oder ganz vermieden werden. (* Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. GDV, Gruppe 1)
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Welche Systemarten gibt es bei ISOFIX?
ISOFIX kommt zum Einsatz bei rückwärts gerichteten Kindersitzen der Gruppe 0+ sowie bei vorwärts gerichteten Sitzen der Gruppe 1.
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Auf welchen Sitzplätzen können ISOFIX-Sitze verwendet werden?
In der Regel sind die beiden äußeren Sitzplätze auf dem Rücksitz mit ISOFIX-Befestigungen ausgestattet, vereinzelt auch der Beifahrersitz. Aber Vorsicht: Bei rückwärtsgerichteten Rückhaltesystemen unbedingt den Beifahrer-Airbag deaktivieren bzw. ausschalten. Bitte prüfen Sie zur Sicherheit auch immer die Gebrauchsanweisung Ihres Fahrzeugs.
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Britax Römer ISOFIX-System mit Antikipp- (Pivot Link) - was ist das und warum ist es besser?
Dieses einzigartige System haben wir so entwickelt, dass es einerseits die ISOFIX-Verankerung nutzt, zugleich aber über die Absenkmechanik die Rotation des Sitzes deutlich reduziert und den größeren Teil der Energie nach unten in die Sitzbank ableitet. Das bedeutet, dass die nach vorne gerichtete Bewegung des Kindes in der ersten Phase eines Auffahrunfalls deutlich abgefedert und verringert wird - dies entlastet die Halswirbelsäule. In der zweiten Phase bewegt sich der Kindersitz dann abgebremst nach vorn.
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Sind ISOFIX-Sitze ihr Geld wert?
Auf alle Fälle! Das Fahrzeug stellt im Falle eines Unfalls den bestmöglichen Überlebensraum dar. Gleichzeitig gibt es mit seinem spezifischen Crashverhalten vor, welche Kräfte auf das Kind einwirken. Die bestmögliche Rückhaltewirkung definiert sich darüber, dass die beim Unfall entstehenden Belastungen für das Kind minimal gehalten werden können. Möglich wird das, wenn der zur Verfügung stehende Raum für eine potenzielle Bewegung des Kindersitzes genutzt werden kann, um maximal viel Energie abzubauen. Mit ISOFIX sind die Sitze fest und dauerhaft korrekt mit der Fahrzeugkarosserie verbunden. Dadurch wird der Kindersitz im Falle eines Unfalls genauso schnell abgebremst wie der PKW selbst. Ist ein Kindersitz mit Hilfe des Dreipunktgurtes befestigt, setzt die Verzögerung erst nach dem Straffen des Gurtes und somit etwas später ein. Dadurch erhöhen sich die Kräfte, die auf das Kind wirken, wodurch das Verletzungsrisiko steigt. Dies bedeutet: Je fester die Verbindung des Kindersitzes mit der Karosserie, desto besser wirkt sich die Energieverteilung für das Kind aus. Überdies können die im Kindersitz integrierten Systeme alle Bewegungsabläufe des Kindersitzes und des Kindes sicher kontrollieren. Ein weiteres wichtiges Argument ist, dass ISOFIX-Produkte in der Handhabung deutlich einfacher und sicherer sind. Leider sind nur etwa 30% der Kindersitze, die über den normalen Fahrzeuggurt gesichert werden, richtig eingebaut. Bei Verwendung des ISOFIX-Systems sind dagegen 96% richtig eingebaut.* Zusammengefasst heißt das, dass ISOFIX-Kindersitze zwar in der Regel etwas teurer und schwerer sind, aber sie bieten noch ein Stück mehr Sicherheit. (* Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. GDV, Gruppe 1)
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Was bedeutet in Verbindung mit ISOFIX die „Typenliste“?
Kindersitze werden nach der ECE R 44/03 und 44/04 in verschiedenen Kategorien jeweils für unterschiedliche Einbau- bzw. Verwendungsarten zugelassen. In einigen Fällen, insbesondere für den Einbau mit ISOFIX, werden die zugelassenen Fahrzeuge in einer Typenliste aufgeführt. Bei folgenden RÖMER-Sitzen gibt es mehrere Verwendungsarten, zum Teil muss hier jeweils die entsprechende Typenliste beachtet werden:
RÖMER BABY-SAFE plus II / plus SHR II – Gruppe 0+ (bis 13 kg)
1. zugelassen für die Verwendung mit 3-Punkt-Gurt (ohne Base) = universal 2. zugelassen für die Verwendung mit ISOFIX-Base (mit Stützbein) = semi-universal -> Typenliste! 3. zugelassen für die Verwendung mit der Belted Base (mit Stützbein) = semi-universal -> Typenliste!
RÖMER DUO plus – Gruppe 1 (9 bis 18 kg)
1. zugelassen für die Verwendung mit 3-Punkt-Gurt = universal 2. zugelassen für die Verwendung mit ISOFIX und TopTether (Zusatzgurt) = universal 3. zugelassen für die Verwendung mit ISOFIX = fahrzeugspezifisch -> Typenliste!
RÖMER SAFEFIX plus – Gruppe 1 (9 bis 18 kg)
1. zugelassen für die Verwendung mit 3-Punkt-Gurt (mit Stützbein) = semi-universal -> Typenliste! 2. zugelassen für die Verwendung mit ISOFIX (mit Stützbein) = semi-universal -> Typenliste!
RÖMER SAFEFIX plus TT – Gruppe 1 (9 bis 18 kg)
1. zugelassen für die Verwendung mit ISOFIX und TT = universal
RÖMER KIDFIX – Gruppe 2-3 (15 bis 36 kg)
1. zugelassen für die Verwendung mit 3-Punkt-Gurt = universal 2. zugelassen für die Verwendung mit 3-Punkt-Gurt, zusätzliche Befestigung an den ISOFIX-Verankerungen = semi-universal -> Typenliste!
RÖMER KIDFIX SICT – Gruppe 2-3 (15 bis 36 kg)
1. zugelassen für die Verwendung mit 3-Punkt-Gurt = universal 2. zugelassen für die Verwendung mit 3-Punkt-Gurt, zusätzliche Befestigung an den ISOFIX-Verankerungen = semi-universal -> Typenliste! |
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ISOFIX vs. ISOFIT?
Bei ISOFIX handelt es sich um einen Standard, der eine einheitliche Fixierung von Gruppe 0/0+ und 1 Kindersitzen, welche mit einer ISOFIX-Einheit ausgestattet sind, in einem Fahrzeug mit ISOFIX Verankerungspunkten ermöglicht. In diesem Standard sind nur diese Sitzkategorien beschrieben. Dabei sind sowohl die Abmessungen für die Vorrichtungen im Fahrzeug, als auch für den Kindersitz einheitlich festgelegt und nur Systeme, welche diese Vorschrift erfüllen, dürfen so benannt werden. ISOFIT beschreibt eine Fixierung von Gruppe 2-3 Kindersitzen, welche exakt dieselbe ISOFIX-Vorrichtung, die im Fahrzeug vorhanden sein kann, entsprechend zur Verankerung des Sitzes nutzt. Für die Verankerung dieser Sitzkategorie gibt es keinen Standard. Technisch gesehen, handelt es sich bei ISOFIX und ISOFIT um die Beschreibung von Kindersitzen in Fahrzeugen, welche nicht über den 3-Punkt-Gurt gesichert sind. Die Unterscheidung liegt im Wesentlichen bei der Klassifizierung der Kindersitze. ISOFIX = Gruppe 0/0+/1, ISOFIT = Gruppe 2-3. Für beide Arten sind die Verankerungspunkte auf der Fahrzeugseite identisch und als ISOFIX beschrieben.
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Was unterscheidet Römer-Kindersitze mit ISOFIX von ISOFIX-Sitzen anderer Hersteller?
Alle Britax Römer Kindersitze, die mit einem ISOFIX (Gruppe 0/0+/1)- / ISOFIT- (Gruppe 2-3) System ausgestattet sind, zeigen eine gleiche, äußerst massive Konstruktion auf, um die Schnittstelle zwischen Ihrem Fahrzeug und dem Kindersitz mit maximaler Stabilität versehen zu können. Auch sind die Verbindungslaschen, welche Sitz und Fahrzeug miteinander verbinden, so gestaltet, dass sich im Installationsvorgang des Sitzes beide zeitgleich bewegen. So wird eine einseitige Sitzfixierung bestmöglich vermieden. Außerdem sind beide Verbindungslaschen direkt miteinander verbunden, um eine hohe Stabilität und dadurch verbesserten Schutz in einem Seitenaufprall zu bieten. So stellen wir sicher, dass bereits über die Anbindung des Sitzes an das Fahrzeug die Crashenergie aufgenommen und sowohl für den Frontal- als auch für den Seitenaufprall ein hervorragendes Rückhaltesystem zum Einsatz gebracht wird. Des Weiteren haben wir in unseren ISOFIX-Einheiten unser patentiertes Antikipp-System integriert (Gruppe 1), welches im Falle eines Unfalls die Belastungswerte für das Kind deutlich reduzierte. Dieses einzigartige System haben wir so entwickelt, dass es die ISOFIX-Verankerung nutzt, aber über die Absenkmechanik den größeren Teil der Energie nach unten in die Sitzbank ableitet. Das bedeutet, dass die nach vorne gerichtete Wucht deutlich abgefedert wird, das Genick entlastet und der Verschiebungsweg des Kindes im Sitz sich deutlich verringert. In der zweiten Phase bewegt sich der Kindersitz dann abgebremst nach vorn. Die somit in unseren Sitzen integrierte Lösung des von Römer in Zusammenarbeit mit VW erfundenen ISOFIX-Systems in Verbindung mit unserem patentierten Antikipp-System ist in Design und Leistung unser Alleinstellungsmerkmal und in keinem anderen Kindersitz zu finden.
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Was bedeutet Stützfuß bzw. - bein?
Einige Kindersitze werden mit einem Stützfuß am Fahrzeugboden abgestützt. Beispiel: Römer SAFEFIX plus. Der Stützfuß verhindert, dass der Kindersitz bei einem Aufprall nach vorne kippt. Ihr Kind ist so noch besser geschützt. Achten Sie darauf, dass der Stützfuß nicht auf einem Staufach steht. Solche Staufächer im Fahrzeugboden gibt es beispielsweise beim VW Touran. Die Abdeckungen der Staufächer sind weniger stabil als der Fahrzeugboden und können im Falle eines Unfalls brechen. Fragen Sie beim Autohersteller nach einem Füllstück für den Stauraum nach.
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Was bedeutet Top Tether?
Top Tether bedeutet übersetzt "Oberer Gurt". Einige ISOFIX-Kindersitze haben einen dritten Haltegurt oben am Kindersitz. Eine Alternative zum Stützfuß. Beispiel: Römer SAFEFIX plus TT. Nutzen Sie diesen so genannten Top Tether, wenn Ihr Fahrzeug dafür ausgelegt ist. Verbinden Sie den Top Tether mit dem dafür vorgesehenen Ankerpunkt im Fahrzeug. Der befindet sich auf der Hutablage oder im Kofferraum. Verwenden Sie nur Ösen, die für eine ISOFIX-Befestigung ausgelegt sind. Keine normalen Gepäckösen.
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Wie unterscheiden sich die Zulassungsarten?
Auto- und Kindersitz-Zulassung
In der Betriebsanleitung des Fahrzeugs muss stehen, dass das Auto für ”Universal-ISOFIX-Kindersitze” geeignet ist. Hat der Kindersitz eine Universal-Zulassung für ISOFIX muss er über den Top Tether mit den Verankerungspunkten des Fahrzeugs verbunden werden. Diese Lösung muss in jedem Fall verwendet werden.
ISOFIX Universal-Zulassung
In der Betriebsanleitung des Fahrzeugs muss stehen, dass das Auto für ”Universal-ISOFIX-Kindersitze” geeignet ist. Hat der Kindersitz eine Universal-Zulassung für ISOFIX muss er über den Top Tether mit den Verankerungspunkten des Fahrzeugs verbunden werden. Diese Lösung muss in jedem Fall verwendet werden.
ISOFIX Semi-Universal-Zulassung
In diesem Fall besitzt der Kindersitz ein Stützbein und ist deshalb nicht für Autos geeignet, die z.B. im Fußraum einen zusätzlichen Stauraum haben oder der Platz an sich nicht gegeben ist
Fahrzeugspezifische Zulassung
Für diesen Kindersitz wurden spezielle dynamische Tests für jedes Fahrzeugmodell durchgeführt. Alle vom Hersteller erlaubten Befestigungsoptionen sind für diese geprüften Fahrzeuge zugelassen. |
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Was ist der 360° Schutz von Britax Römer?
Im Falle eines Unfalls wirken Kräfte aus unterschiedlichen Richtungen auf die Insassen ein. Diese Tatsache spiegelt sich auch in der Entwicklung unserer Autokindersitze wider. Das heißt, ein 360° Rundumschutz muss folgendes sicherstellen:
- Das Kind wird bei einem Unfall im Sitz gehalten und erfährt dort den optimalen Schutz.
- Der Kindersitz sorgt bei einem Unfall für eine kontrollierte Rückhaltung des Kindes. Die Energie wirkt nicht plötzlich auf den Insassen, sondern wird über den 5-Punkt Gurt kontrolliert abgebaut.
- Die Unfallenergie wird vom Kind abgelenkt.
- Besondere Aufmerksamkeit wird auf den Schutz des Kopfes, des Nackens und der Wirbelsäule gelegt.
- Entscheidend ist darüber hinaus die einfach Handhabung um Einbau- und Nutzungsfehler zu verhindern
Im Gegensatz zu anderen Rückhaltesystemen bietet der 5-Punkt Gurt bei allen möglichen Unfällen (Frontal-, Heck-, Seitenaufprall, Überschlagen) einen optimalen Schutz. Das 5-Punkt Gurtsystem und weitere Funktionselemente des Kindersitzes, wie zum Beispiel die Kopfstütze schützen insbesondere den sensiblen Kopf- und Nackenbereich. Energiespitzen werden durch die Schultergurte abgefangen, indem die Energie kontrolliert abgebaut wird.
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Was sind die Vorteile eines 5-Punkt Gurtsystems?
Bei der Entwicklung unserer Produkte gehen wir von Krafteinwirkungen aus jeglicher Richtung aus, wobei der Fokus auf den häufigsten Unfallarten – Frontal- und Seitenaufprall – liegt. Bei einem Unfall wirken enorme Kräfte auf die Insassen ein. Gerade bei einem Frontalaufprall kann der Insasse durch die auftretenden vertikalen Kräfte aus dem Sitz gehoben werden, wenn er nicht richtig gesichert ist – das Fahrzeug funktioniert bei einer Vollbremsung wie ein Katapult.
Die Vorteile eines 5-Punkt Gurtsystems sind folgende:
- Das Kind wird bei einem Unfall im Sitz gehalten und erfährt dort den optimalen Schutz.
- Der Kindersitz sorgt bei einem Unfall für eine kontrollierte Rückhaltung des Kindes. Die Energie wirkt nicht plötzlich auf den Insassen, sondern wird über den 5-Punkt Gurt kontrolliert abgebaut.
- Die Unfallenergie wird vom Kind abgelenkt.
- Energiespitzen werden durch die Schultergurte abgefangen, indem die Energie kontrolliert abgebaut wird.
All das sorgt dafür, dass die Energieeinwirkung auf das Kind und die möglichen Verletzungen gerade im Kopf- und Nackenbereich deutlich reduziert werden.
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Welche Produkte von Britax Römer sind mit dem 5-Punkt Gurtsystem ausgestattet?
Alle Britax Römer Babyschalen und Kindersitze für Kleinkinder (außer Gruppe 2-3 ) sind mit dem 5-Punkt Gurtsystem ausgestattet. Für ältere Kinder empfehlen wir Sitzerhöhungen mit integrierter Rückenlehne, die eine optimale Führung des Autogurtes sicherstellen sowie einen zusätzlichen Seitenaufprallschutz im Kopf- und Beckenbereich bieten.
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Was ist die D-SIP® Technologie?
Laut Statistik hängt jeder vierte Autounfall mit einem Seitenaufprall zusammen. Noch alarmierender: Diese seitlichen Crashs sind für ganze 20 Prozent aller unfallbedingten Todesfälle und Schwerstverletzungen von Kindern im Auto verantwortlich. Wir bei Britax Römer haben uns diese Zahlen zu Herzen genommen und speziell für die Kleinsten ein neues, patentiertes Seitenaufprallschutz-System entwickelt: die D-SIP® Technologie, die bereits ab 2010 in allen Römer Babyschalen zum Einsatz kommt. Das D-SIP® System ist eine D-förmige Vorrichtung an beiden Seiten des Tragebügels der neuen Babyschalen BABY-SAFE plus II und BABY-SAFE plus II SHR. Bei der Entwicklung dieser Vorrichtung haben wir besonders darauf geachtet, dass die Handhabung einfach und unkompliziert ist. Und so funktioniert es: Einfach die D-SIP® Vorrichtung an der Seite, die sich am nächsten zur Fahrzeugtür befindet, ausklappen – und fertig! Ein hörbarer Klick signalisiert das sichere Einrasten der Vorrichtung und Ihr Baby ist somit optimal geschützt. Im Falle eines seitlichen Crashs verkürzt das D-SIP® System den Abstand zur Autotür. Dadurch verteilt sich die Energie des Stoßes auf die gesamte Außenkonstruktion der Babyschale und wird vom Baby weg in die Schale abgelenkt. Die Belastung für Ihr Baby reduziert sich damit auf ein Minimum. Am Zielort angekommen, können Sie die D-SIP® Vorrichtung einfach wieder einklappen – und schon lässt sich die BABY-SAFE Babyschale ganz einfach aus dem Auto holen.
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Was bedeutet SICT bei der KID Family?
SICT steht für Side Impact Cushion Technology® und heißt übersetzt: Seitenaufprall-Dämpfungstechnologie. Ein seitlicher Zusammenstoß ist für die Fahrzeuginsassen besonders gefährlich, da es hier – anders als bei einem Frontal- oder Heckaufprall – keine nennenswerte Knautschzone gibt. Seitenairbags und Verstärkungen in der Fahrzeugkarosserie sollen die Passagiere schützen. Trotz dieser Vorrichtungen sind solche Zusammenstöße für Kleinkinder noch wesentlich gefährlicher als für Erwachsene, denn Verstärkungen in der Fahrzeugflanke können den Stoß nur bedingt abfangen. Zudem sind die Seiten-Airbags auf die Körpergröße eines Erwachsen ausgerichtet. Deshalb hat Britax Römer die Side Impact Cushion Technology® entwickelt. An den Seitenwangen des Kindersitzes sind luftgefüllten Kissen angebracht. Diese werden während eines Aufpralls zusammengedrückt und lenken somit die einwirkenden Kräfte kontrolliert ab. Die Unfallwucht wird damit deutlich reduziert. Doch nicht nur das: Auch der neben dem Kind im Fahrzeug sitzende Passagier profitiert von der Aufprall hemmenden Wirkung des flexiblen Materials. Während des Unfalls wird dieser zusätzlich vor einem gefährlichen Zusammenstoß geschützt.
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Gesetzliche Bestimmungen (StVO)?
Die Straßenverkehrsordnung (StVO) spricht eine klare Sprache, wenn es um die Beförderung von Kindern in Autos geht. So muss jedes Kind, das kleiner ist als 1,50 Meter oder jünger als 12 Jahre in einem geeigneten Kinderrückhaltesystem gesichert werden. Als geeignet gelten seit dem 8. April 2008 alle Kindersitze, die erfolgreich nach ECE 44/03 oder 44/04 geprüft wurden. Wichtig dabei: Es reicht, wenn eines der beiden Kriterien erfüllt ist. Wenn Ihr Kind also bereits seinen 12. Geburtstag hinter sich hat, aber noch kleiner als 1,50 Meter ist, muss es nach der StVO nicht mehr in einem Kindersitz sitzen. Gleiches gilt, wenn Ihr Kind erst 11 Jahre alt ist, aber schon größer als 1,50 Meter ist. Es wird jedoch ausdrücklich empfohlen, dass Kinder, die kleiner als 1,50 Meter sind, in jedem Fall mit einem Kindersitz zu sichern sind, unabhängig vom Alter, da nur dann eine korrekte Gurtführung garantiert werden kann.
Kinder unter 3 Jahren: Ein Kindersitz ist in jedem Fall nötig. Ist kein Kindersitz vorhanden, besteht absolutes Beförderungsverbot!
Kinder von 3 - 12 Jahren: Ein Kindersitz ist nur dann nicht nötig, wenn alle Plätze mit 3-Punkt-Gurt mit Kindersitzen belegt sind und kein Kindersitz für den Mittelplatz bereit steht. Auch der Beifahrersitz gilt hier als möglicher Platz für einen Kindersitz.
Kinder kleiner als 1,50 Meter und unter 12 Jahren, aber schwerer als 36 kg: Eine Kindersitzpflicht besteht weiter, Ausnahmegenehmigungen kann ausschließlich das Straßenverkehrsamt erteilen.
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Was ist die ECE-Norm?
ECE-Regelungen bezeichnen einen Katalog von international vereinbarten, einheitlichen technischen Vorschriften für Fahrzeuge, Teile und Ausrüstungsgegenstände von Kraftfahrzeugen. Mehr Informationen finden Sie hier.
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Ein Second-Hand Kindersitz – bedenkenlos einsetzbar?
Das hängt vom Zustand und der Historie des Sitzes ab. Wenn Sie selbst den Kindersitz gekauft haben und seine Geschichte kennen, spricht prinzipiell nichts gegen eine Weiterverwendung, wenn er dem jeweils aktuell gültigen Sicherheitsstandard entspricht. Problematisch ist es aber, wenn Sie die Geschichte des Sitzes nicht kennen. Sie gehen eventuell sogar das Risiko ein, z.B. einen unfallgeschädigten Sitz für Ihr Kind zu verwenden. So sparen Sie am falschen Ende, weil der Zweck des Sitzes, Ihr Kind zu beschützen, nicht erfüllt werden kann. Ein Kindersitz sollte nur dann gebraucht gekauft werden, wenn Sie also eine unfallfreie Historie sicherstellen können, die Bedienungsanleitung vorhanden ist und er die Prüfnorm ECE R 44/03 oder ECE R 44/04 aufweist (erkennbar am orangefarbenen ECE-Prüfzeichen).
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Gibt es Ersatzteile für alle alten Kindersitze?
Nur für solche, die der seit 1995 gültigen Normvorschrift ECE R 44/03 entsprechen. Da die Hersteller und der Handel Kindersitze mit alter Zulassung seit 1999 nicht mehr vertreiben dürfen, sind Reparatur und Ersatzteilversorgung durch den Hersteller – auch aus Produkthaftungsgründen – für alte Sitze nicht mehr möglich.
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Ich habe einen Sitz mit alter Prüfnorm (01 oder 02). Kann und darf ich diesen noch bedenkenlos verwenden?
Seit April 2008 dürfen technisch veraltete Kindersitze nicht mehr verwendet werden. Das sind Kindersitze, die noch die alten Prüfnormen ECE R 44/02 oder 44/01 aufweisen. Zu erkennen ist dies an einem Prüfsiegel auf dem Kindersitz. Wenn die Prüfnummer unter einem E in einem Kreis mit 01… oder 02… beginnt, muss dieser Kindersitz ersetzt werden. Die derzeit gültigen Versionen beginnen mit 03… oder 04…. Dies gilt übrigens auch für im Fahrzeug integrierte Kindersitze, wenn der Fahrzeughersteller nicht bestätigen kann, dass auch die aktuellen Prüfanforderungen erfüllt werden.
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Prüfzeichen ECE R 44/03 oder ECE R 44/04, wie kann ich das erkennen?
Jeder Sitz hat einen orangefarbenen Aufkleber, das sogenannte ECE-Label. Ganz oben unter dem Produktnamen steht auch die ECE-Prüfnorm.
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Wie lese ich die ECE-Label richtig?
ECE steht für Economic Commission for Europe (Europäische Wirtschaftskommission). Die ECE setzt eine Prüfungsnorm fest, nach der alle Kindersitze getestet werden müssen, bevor sie in den Verkauf gelangen dürfen. Anhand der Prüfplakette kann der Kunde sehen, nach welcher Norm ein Kindersitz zugelassen wurde. Jeder Kindersitz verfügt über eine Prüfplakette, die Sie entweder als Aufnäher oder als Aufkleber auf dem Sitz finden (häufig an der Seite oder hinten).
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Kann ich einen Kindersitz auf dem Beifahrersitz benutzen?
Römer-Kindersitze der Gruppen 1 und 2-3 können prinzipiell auf dem Beifahrersitz benutzt werden. Es ist jedoch ratsam, den Beifahrersitz ganz nach hinten zu schieben, falls ein Beifahrerairbag vorhanden ist. Beachten Sie dazu bitte sowohl die Ausführungen in der Gebrauchsanleitung Ihres Kindersitzes, als auch die Hinweise im Handbuch Ihres Fahrzeuges. Generell sollten Kinder möglichst auf den hinteren Sitzplätzen transportiert werden – dort ist das Verletzungsrisiko geringer.
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Vorwärts oder rückwärts gerichtete Kindersitze?
Die für alle europäischen Länder geltende ECE 44 Norm schreibt vor, dass Kinder bis 9 kg in rückwärts gerichteten Systemen transportiert werden müssen, um den empfindlichen Kopf- und Rückenbereich der Babys im Falle eine Unfalls besser zu schützen.
Wir bei Britax Römer gehen noch einen Schritt weiter und empfehlen, die rückwärts gerichtete Babyschale statt wie aktuell bis 9 kg bis zu einem Gewicht des Babys von 13 kg zu benutzen.
Rückwärts gerichtete Systeme haben sich vor allem in Schweden und Teilen Finnlands und Norwegen durchgesetzt. Im Rest der Welt ist die Nachfrage deutlich geringer. Das Problem bei entsprechenden Systemen ist meist der komplizierte Einbau und z.T. auch die zu geringen Platzverhältnisse im Fahrzeug. Auf keinen Fall darf ein rückwärtsgerichtetes System auf einem Beifahrersitz mit aktivem Airbag verwendet werden. Bei der Montage auf dem Rücksitz kann es aber dazu kommen, dass der Beifahrersitz sehr weit nach vorne geschoben werden muss. Eine ordnungsgemäße Sitzposition ist dann auf diesem Sitzplatz nicht mehr gewährleistet. Vor dem Kauf von rückwärtsgerichteten Kindersitzen für Kinder über 13 kg muss deshalb unbedingt ein Einbauversuche im eigen Fahrzeug durchgeführt werden.
Welches System die optimale Sicherheit bietet, lässt sich letztlich nicht pauschal sagen. Das hängt von individuellen Faktoren wie dem Autotyp oder der Verwendung des Kindersitzes ab.
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Kann ich eine Babyschale auf dem Beifahrersitz benutzen, der einen Airbag hat?
Babyschalen der Gruppe 0+ müssen entgegen der Fahrtrichtung befestigt werden. Diese rückwärts gerichteten Systeme dürfen nicht in Verbindung mit einem Airbag auf dem Beifahrersitz verwendet werden! Beachten Sie dazu bitte sowohl die Ausführungen in der Gebrauchsanleitung Ihres Kindersitzes als auch die Hinweise im Handbuch Ihres Fahrzeuges.
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Mein Kind sitzt manchmal sehr aufrecht in der Babyschale und der Kopf scheint nach vorne zu fallen. Woher kann das kommen und was kann ich tun?
Das kann bei allen Babyschalen in Verbindung mit einer Base vorkommen, insbesondere wenn die Fläche des Fahrzeugsitzes relativ steil ist (v.a. Sportwagen, Coupé). Die Art und Weise wie wir Autofahren, die Beschaffenheit der Fahrbahn, starke Beschleunigung oder das Parken auf einer abschüssigen Straße sind weitere beeinflussende Faktoren. Unser Ziel ist eine optimale Balance zwischen Sicherheit (optimalen Crashtest-Ergebnissen) und Komfort für das Kind. Je steiler der Winkel der Rückenlehne der Babyschale, desto höher der Schutz im Falle eines Unfalls. Je flacher das Baby in der Schale liegt, desto komfortabler ist es für das Kind, jedoch können die Sicherheitssysteme des Sitzes (z.B. Gurt) nicht mehr die optimale Wirkung entfalten. Wir raten generell dazu, dass Verbraucher sich beim Kauf eines Kindersitzes von Fachpersonal beraten lassen. Wenn möglich sollte man den Sitz beim Händler probeweise in das Fahrzeug einbauen lassen um sicherzustellen, dass der Sitz zum Auto passt und korrekt eingebaut ist. Der Händler ist auch in der Lage ohne Kind zu prüfen, ob der Winkel u.U. zu steil ist. Sollte sich tatsächlich herausstellen, dass der Winkel der Schale in Verbindung mit dem Fahrzeugsitz zu steil ist, dann können Sie entweder beim Fachhändler oder bei unserem Kundenservice kostenlos den Neigungsadapter anfordern. Dieser ist ganz einfach anhand der mitgelieferten Anleitung einzubauen.
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Kann ich einen Kindersitz der Gruppe 1 / 2-3 auf dem Beifahrersitz verwenden?
Römer-Kindersitze der Gruppen 1 und 2-3 können prinzipiell auf dem Beifahrersitz benutzt werden. Es ist jedoch ratsam, den Beifahrersitz ganz nach hinten zu schieben, falls ein Beifahrerairbag vorhanden ist, der nicht deaktiviert werden kann. Beachten Sie dazu bitte in erster Linie die Hinweise im Handbuch Ihres Fahrzeuges und auch die Ausführungen in der Gebrauchsanleitung Ihres Kindersitzes. Wir empfehlen jedoch für den Transport der Kinder die hinteren Sitzplätze zu bevorzugen.
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Seitenairbag und Kindersitz - passt das zusammen?
Anders als der Frontairbag auf der Beifahrerseite (der bei rückwärts gerichteten Sitzen der Gruppe 0+ unbedingt deaktiviert werden muss) blasen sich die Seitenairbags nur ganz flach auf. So kommen sie kaum mit den Kindersitzen in Kontakt. Es geht also von einem Seitenairbag keine Gefahr aus, wenn das Kind richtig in seinem Sitz gesichert ist und sich nicht aus ihm herauslehnen kann. Das ist in der Regel bei Babyschalen und Sitzen der Gruppe 1 gegeben. Bei größeren Kindern wird gegen das seitliche Herauskippen beim Schlafen die Verwendung eines Sitzes mit Rückenlehne und seitlichem Halt unbedingt empfohlen.
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Was muss ich bezüglich Kindersitz und Airbag beachten?
Grundsätzlich müssen dazu alle Warnhinweise am Kindersitz und im Auto sowie alle Hinweise in der Gebrauchsanleitung des Kindersitzes und im Fahrzeug-Handbuch beachtet werden.
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Was muss ich bezüglich des Seitenairbags beachten?
Seitenkollisionen sind für die Insassen besonders gefährlich. Der integrierte Seitenaufprallschutz in Kindersitzen gibt den kleinen Passagieren deshalb zusätzlichen Schutz. Trotzdem sollte man aber darauf achten, dass im Bereich der Seitenairbags des Fahrzeuges (zwischen Kindersitz und Tür) keine Gegenstände herumliegen. Bei der Sicherung von größeren Kindern auf Sitzerhöhungen dürfen sich diese weder mit dem Oberkörper noch mit dem Kopf im Austrittsbereich der Seitenairbags befinden, da dadurch ein Verletzungsrisiko entsteht. Um diesem vorzubeugen, sollte daher auf Sitzplätzen mit Seitenairbag die Sitzerhöhung grundsätzlich und so lange wie möglich mit Schlafstütze verwendet werden.
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Kann mein Kind im Auto die Winterjacke anbehalten?
Trägt ein Kind einen dicken Anorak oder Overall, lässt sich der Sicherheitsgurt des Kindersitzes nicht straff spannen, so sitzt er nicht an der richtigen Stelle und vor allem nicht nah genug am Körper. Im Falle des Falles muss der Gurt erst die dicke Daunenfüllung der Jacke zusammendrücken, bevor er das Kind festhalten kann. Das schränkt die Sicherheit erheblich ein. Deshalb ist es notwendig, die Jacke auszuziehen. Sitzbezug und die darunter liegenden Sitzschalen-Einlagen wärmen den Rücken des Kindes. Und: Bis die Temperatur im Auto angenehm ist, kann man das Kind mit einer Decke oder mit der Jacke zudecken.
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Gefälligkeitsmitnahme?
Für gelegentliche Kinderbeförderungen durch Großeltern oder durch Nachbarn z.B. zur Schule oder zum Kindergarten gibt es keine Ausnahmen von der generellen Sicherungspflicht. Der Verordnungsgeber sieht es als zumutbar an, dass durch geeignete organisatorische Vorkehrungen sichergestellt wird, dass entsprechende Kinderrückhaltesysteme bereitstehen.
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Kinderreiche Familien
In Kraftfahrzeugen dürfen nie mehr Personen befördert werden, als Sitzplätze vorhanden sind. Ein Kind ab 3 Jahren darf ausnahmsweise dann unter Verzicht auf die Rückhalteeinrichtung angeschnallt werden, wenn wegen der Sicherung anderer Kinder auf der Rückbank dort kein dritter Kindersitz montiert werden kann. Grundsätzlich ist immer der am besten geeignete Sitzplatz im Fahrzeug für die Sicherung von Kindern zu verwenden, auch wenn dies zu Lasten eines erwachsenen Mitfahrers geht.
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Busse
Eine Ausnahme von der generellen Sicherungspflicht der Kinder durch Rückhalteeinrichtungen gilt für die Beförderung in Kraftomnibussen mit mehr als 3,5 Tonnen Gesamtmasse. In diesen Fällen genügt das Anlegen vorhandener Sicherheitsgurte, die allerdings nur für neueste Modelle vorgeschrieben sind.
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Fahrten im Taxi
Mit Inkrafttreten der neuen Fassung von § 21 Absatz 1a und 1b StVO am 1.März 2007 gilt die generelle Sicherungspflicht für Kinder auch für die Fahrt auf dem Rücksitz von Taxen. Dies beschränkt sich jedoch darauf, dass Taxifahrer Kindersitze der ECE-Gruppe 1 (Pflicht) und 2 oder 3 bereithalten müssen, wobei eine Sicherung von bis zu zwei Kindern möglich sein muss. Werden Kinder in Taxen auf Vordersitzen oder regelmäßig befördert, dann gilt die gesetzliche Sicherungspflicht in vollem Umfang. Rückhaltesysteme der ECE-Gruppe 0/0+ (Babyschalen) müssen von den Eltern selbst mitgebracht werden. Beachten Sie im europäischen Ausland: In Ländern wie England, Holland, Spanien oder Italien wurden für Taxitransporte Ausnahmen erlassen.
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Schwerbehinderte
Besondere Rückhalteeinrichtungen für behinderte Kinder brauchen nicht in einer amtlich genehmigten Bauart ausgeführt zu sein. Eine nicht mehr als 4 Jahre alte ärztliche Bescheinigung über die Notwendigkeit der Verwendung einer besonderen Rückhalteeinrichtung ist mitzuführen. In vielen Fällen findet man im Angebot an Schutzsystemen auch für behinderte Kinder einen geeigneten Kindersitz. Sind jedoch spezielle Sitze erforderlich, wenden Sie sich am besten direkt an die Sanitätshäuser oder den Orthopädiehandel.
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Wo finde ich die Verkaufspreise?
Unsere Händler sind in ihrer Preisgestaltung frei. Wir geben unsererseits lediglich Preisempfehlungen. Deshalb bitten wir Sie um Verständnis dafür, dass wir Sie diesbezüglich an unsere Handelspartner verweisen müssen.
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Was kosten die BRITAX RÖMER-Produkte im Handel?
Unsere Händler sind in ihrer Preisgestaltung frei. Wir geben unsererseits lediglich Preisempfehlungen. Deshalb bitten wir Sie um Verständnis dafür, dass wir Sie diesbezüglich an unsere Handelspartner verweisen.
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Gibt es bei BRITAX RÖMER einen Werksverkauf?
Nein, denn alle RÖMER-Produkte werden ausschließlich über den Handel vertrieben.
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Informationen zur Garantie
Für unsere Produkte leisten wir eine Garantie für Fabrikations- oder Materialfehler von zwei Jahren. Die Garantiezeit beginnt am Tage des Kaufes. Zum Nachweis bewahren Sie bitte die ausgefüllte Garantiekarte, den von ihnen unterzeichneten Übergabe-Check sowie den Kaufbeleg für die Dauer der Garantiezeit auf. Im Garantiefall wenden Sie sich bitte unverzüglich an Ihren Fachhändler. Er wird Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.
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Wo kann ich Zubehör-/Ersatzteile bestellen?
Sie erhalten Ersatzteile für die Britax Römer Autokindersitze im Fachhandel und in Baby- oder Kinderfachgeschäften, bzw. kann man die gewünschten Teile dort für Sie bestellen. Wir haben in unserer Zentrale in Ulm keinen Direktverkauf.
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Ich habe meinen Autokindersitz über eine Internetseite gekauft, dort wird aber keine Garantie gewährt. Was kann ich tun?
Wenn Sie einen neuen Kindersitz kaufen, muss der Händler im Rahmen der Garantiebedingungen des Herstellers, im Falle einer Reklamation, die zweijährige Garantie übernehmen. Es spielt dabei keine Rolle, ob Sie den Kindersitz bei einem örtlichen Händler oder beim Versandhandel gekauft haben. Sie als Kunde können nur bei Ihrem Händler reklamieren. Das heißt, wenn Sie Ihren Kindersitz bei einem Versandhändler gekauft haben, müssen Sie im Garantiefall bei diesem Händler reklamieren und evtl. den Kindersitz auf Ihre Kosten an den Versandhändler einschicken. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Kindersitz beim örtlichen Händler zu kaufen. Nur dieser kann Sie gut beraten, Ihnen die Möglichkeit eines Probeeinbaus bieten und Ihnen, wenn erforderlich, schnell und gut helfen.
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Geprüftes Qualitäts-Management
Qualität ist bei BRITAX RÖMER ein gewachsenes Bewusstsein und spielt in jedem unserer Arbeitsschritte eine wichtige Rolle. Ob es sich nun um Qualitätsprüfungen innerhalb der Produktionsschritte handelt, um die geeignete Materialauswahl oder extreme Belastungen in Dauertests, die jedes Produkt vor der Serienfertigung zu meistern hat - alle Maßnahmen sichern den hohen Qualitätsstandard von BRITAX RÖMER-Produkten. Nicht umsonst zählt BRITAX RÖMER deshalb auch zu der kleinen Elite von Herstellern, deren Qualitätsmanagement-System sich nach den hohen Anforderungen der Automobilindustrie richtet. An unseren Standorten in Deutschland und Großbritannien arbeiten unsere Designer und Ingenieure mit den modernsten Technologien und Forschungsergebnissen. Wir gehören zu den wenigen Herstellern mit einer eigenen Crash-Anlage, die es uns erlaubt, jederzeit erforderliche Tests durchzuführen. Deshalb sind unsere Kindersicherheitssysteme so sicher, effizient und ergonomisch.
Unsere Qualitätsmanagement-Systeme folgen den strengen Anforderungen der Automobilindustrie, die dem internationalen technischen Standard ISO TS 16949:2009 gerecht werden (Voraussetzung dafür ist die ISO 9001:2008). Die Technische Spezifikation ISO TS 16949 ist der erste weltweit gültige Zertifizierungsstandard für Qualitätsmanagement-Systeme von Automobilzulieferern und deren Unterlieferanten.
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Geprüftes Umwelt-Management
Die Stärke eines Unternehmens zeigt sich auch dort, wo es nicht vordergründig um den Verkaufserfolg geht. Im Bewusstsein um die Bedeutung von Ökologie und Umweltschutz nimmt Britax Römer seine Verantwortung ernst - von der Planung und Produktion bis hin zur Verpackung und deren Entsorgung. Alle Materialien und Stoffe unterliegen strengsten Prüfverfahren und werden regelmäßig kontrolliert, z.B. nach Öko Tex Standard 100. Britax Römer hat sich freiwillig zur Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte unter Beachtung ökologischer Grundsätze verpflichtet und ist auf der Grundlage des Umweltauditgesetzes nach der Norm DIN EN ISO 14001 zertifiziert.
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Was muss ich bei rückwärts gerichteten Sitzen beachten?
Es gibt rückwärts gerichtete Gruppe 1 Sitze (und Kombinationssysteme) auf dem Markt, wie z.B. unseren MULTI-TECH 2, unseren HI-WAY Secura oder weitere Sitze des Wettbewerbs, die speziell den nordeuropäischen Markt adressieren. Der MULTI-TECH 2 ist ab Sommer 2011 über jeden Kindersitzhändler bzw. Volvo-Händler bestellbar. Diese rückwärts gerichteten Systeme sind jedoch im Einbau und in der Gurtführung etwas komplexer und aufgrund des Einsatzes eines Stützfußes nicht universal zugelassen. Es muss ein Abgleich mit der Fahrzeugtypenliste erfolgen.
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Mein Baby schwitzt sehr stark in seinem Sitz. Liegt das am Bezug der Babyschale?
Ob im Kinderbettchen oder in der Auto-Babyschale, immer wieder stellen Eltern besorgt fest, dass ihr Baby – insbesondere beim Schlafen – schwitzt, obwohl die Außentemperatur angenehm und das Material von Bekleidung und Wäsche sorgfältig ausgewählt ist. Das Schwitzen hat allerdings meist weniger mit Umgebung und Kleidung zu tun, sondern ist vielmehr ein Zeichen dafür, dass die Wärmeregulation bei den Kleinsten noch unzureichend ausgeprägt ist. Damit sich das Baby dennoch wohler fühlt, kann die Auto-Babyschale zusätzlich mit einem passenden atmungsaktiven, schweißaufnehmenden Frottee-Sommer-Bezug (als Zubehör z.B. für den RÖMER BABY-SAFE plus II erhältlich) überzogen oder das Keep Cool Cover werden.
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Man hört oft, dass ein Baby max. 2 Stunden in einem Babyautositz liegen darf. Stimmt das?
Eine genaue Zeitangabe kann man hier nicht machen, aber Kinder sollten in den ersten Monaten so viel liegend transportiert werden wie möglich. Das dient in erster Linie der Entwicklung Ihrer Wirbelsäule. Gerade wenn Sie viel im Auto unterwegs sind bietet sich als Alternative zur Babyschale für die ersten sechs Monate zum Beispiel eine Babywanne an, wie der Britax Römer BABY-SAFE Sleeper. Unsere Empfehlung: Geben Sie Ihrem Baby so viel Bewegungsfreiheit wie möglich. Manchmal lassen sich längere Transporte in der Babyschale oder auch im Tragetuch nicht vermeiden. Aber achten Sie dann darauf regelmäßig (ca. alle 2 Std.) Pausen einzulegen.
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Kind kann das Gurtschloss des Kindersitzes selbständig öffnen bzw. kann sich selbständig vom Gurtsystem befreien. Was ist zu tun?
Bei der Festlegung der Öffnungskräfte eines Kindersitzschlosses besteht folgende Herausforderung: Auf der einen Seite sollen die Schlossöffnungskräfte so hoch liegen, dass ein noch nicht einsichtiges Kind das Schloss nicht selber öffnen kann, auf der anderen Seite jedoch dürfen die Kräfte nicht so hoch sein, dass sie verhindern, dass auch ein fremder Retter in einer extremen Stresssituation (z. B. nach einem schweren Unfall) das Schloss relativ leicht und schnell öffnen kann. Die seitens der Zulassungsbehörde festgelegten Öffnungskräfte liegen bei ca. 40 N bis 80 N. Ein komplizierteres Schloss-System ist behördlicherseits nicht zulässig, da dieses sicherlich im Ernstfall von einem fremden Retter nicht schnell genug geöffnet werden könnte. Umgekehrt könnten jedoch findige Kinder auch solche Schlösser „knacken“. Kinder finden oft auch schnell herausgefunden, dass man sich vom Rückhaltesystem befreien kann, wenn man einfach aus dem Gurtsystem herausschlüpft. Eine Spange, die das Gurtsystem vor der Brust des Kindes zusammenhält, könnte dies evtl. verhindern, ist aber nicht erlaubt. Crashtests haben gezeigt, dass eine solche Spange im Ernstfall gegen den Kehlkopf des Kindes schlagen könnte. Wenn sich Ihr Kind vom Gurtsystem seines Kindersitzes zu befreien versucht, empfehlen wir, sofort anzuhalten, das Kind wieder anzugurten und über die Gefahr zu belehren. Unter Umständen muss diese Prozedur noch einige Male wiederholt werden. Wie Ihr Kind durch Abschauen aber gelernt hat, sich zu befreien, wird es auch schnell lernen, dass die Fahrt, wenn man sich nicht abschnallt, ohne Unterbrechungen schneller und angenehmer zum Ziel führt.
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Mein Kind befreit sich aus den Gurten, obwohl diese straff gespannt sind. Was kann ich tun?
Durch ein zu straff gespanntes Gurtzeug wecken Sie in Ihrem Kind den Wunsch, sich aus den Gurten befreien zu wollen. Deshalb sollte das Gurtzeug zwar eng, aber spannungsfrei am Körper anliegen (eine flache Hand darf zwischen die Gurte und den Brustkorb des Babys passen). Ihr Kind muss lernen, dass es das Gurtzeug nicht abstreifen darf.
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Mein Kind wiegt über 36 kg und ist größer als 150 cm. Muss es noch einen Kindersitz verwenden?
Die gesetzliche Grenze für die Benutzung des Kindersitzes ist erst erreicht, wenn das Kind entweder 1,50 m groß oder 12 Jahre alt ist. Kindersitze für ältere Kinder sind zwar aus prüftechnischen Gründen bis 36 kg beschränkt, nach Auskunft der Bundesanstalt für Straßenwesen und der staatlichen Materialprüfungsanstalt (MPA) in Stuttgart eignen sich diese Rückhalteeinrichtungen jedoch ebenso für Kinder mit einem Körpergewicht über 36 kg und müssen deshalb auch von ihnen benutzt werden. Nur im Einzelfall kann eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden. Voraussetzung dafür ist die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung wonach aus anatomischen Gründen die Benutzung einer Rückhalteeinrichtung nicht möglich und zumutbar ist (Auszug aus der StVO – für Kinder unter 150 cm Körpergröße mit übergroßem Körperumfang).
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Römer BABY-SAFE – Fahrzeuggurt ist zu kurz
Wir stellen leider vereinzelt fest, dass bei Fahrzeugen die Gurtlängen nicht ausreichend sind und entsprechend die Kindersitze, die in der Regel alle mit einer ähnlichen Gurtlänge verbaut werden, nicht fixiert werden können. Die europäische Norm Nr. 44/03 schreibt vor, dass die Sicherheitsgurte in den Autos auch der ECE R16 Norm „Gabarit“ entsprechen müssen. Deshalb geht man beim Bau von modernen Kindersitzen davon aus, dass die Autos mit solchen Sicherheitsgurten ausgestattet sind. Leider hat sich der größte Teil der Autohersteller aber erst nach 1995 dazu entschlossen alle Autos mit solchen Sicherheitsgurten auszurüsten. Dies ist auch der Grund dafür, warum es Autos gibt, deren Sicherheitsgurte für den BABY-SAFE, aber auch für andere moderne Babyschalen zu kurz sind. Das Problem trifft häufig auch bei US Fahrzeugen zu, die gemäß deren Gesetzgebung eine alternative Kindersitzfixierung über den Beckengurt bzw. eine kurze Version des 3-Punkt-Gurtes ermöglichen. Als Alternative besteht die Möglichkeit, den Kindersitz bei deaktiviertem Beifahrer-Airbag auf dem Beifahrersitz zu installieren und diesen in die hinterste Verstellposition zu bringen. Beachten Sie dazu bitte sowohl die Ausführungen in der Gebrauchsanleitung Ihres Kindersitzes als auch die Hinweise im Handbuch Ihres Fahrzeuges.
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Gibt es Kopfpolster für den Römer DUO plus, so dass eine ähnliche Stützwirkung für den Kopf wie beim SAFEFIX plus TT erreicht wird?
Es gibt kein Zusatzpolster für den DUO plus. Der DUO plus ist gegenüber dem SAFEFIX plus TT mit einer verstellbaren Rücken-/Kopfstütze ausgestattet, die über ein Seitenpolster verfügt. 2008 wurde von der Version DUO plus ohne Seitenflügel auf die Version DUO plus mit Seitenflügel gewechselt. Diese Version ist seitdem in Serie und hat das Vorgängermodell abgelöst. Das Seitenpolster beim DUO plus ist weniger ausgeprägt, aber durch die Bauart des gesamten Kindersitzes ebenfalls entsprechend wirksam im Seitenaufprall.
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Kann ich Kindersitze aus den USA auch in Deutschland verwenden?
Amerikanische Kindersitze sind nach den US-Standards FMVSS 230 zugelassen. In Europa müssen Kindersitze nach den europäischen Sicherheitsstandards (nach ECE R44/04) abgeprüft und zugelassen sein. Nur für die Zeit einer Urlaubsfahrt werden amerikanische Kindersitze in Europa geduldet. Wir empfehlen deshalb für den Dauergebrauch in Deutschland einen Kindersitz entsprechend den europäischen Standards zu verwenden.
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Gebrauchsanweisung verloren: Wo bekomme ich eine neue her?
Gebrauchsanweisungen zu unseren aktuellen Modellen finden Sie auf unserer Homepage unter www.britax-roemer.de. Für ältere Modelle wenden Sie sich bitte unter service.de@britax.com an unseren Kundenservice.
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Kann ich den Auto-Kindersitz auch im Flugzeug benutzen?
Die Zulassung zur Verwendung im Flugzeug haben zwei Modelle aus unserer Produktion:
1. Britax Römer BABY-SAFE und Britax Römer BABY-SAFE plus, TÜV ID-Nummer 9811400300 (ECE Zulassungs-Nr. 03301146 oder 04301146), geeignet für Kinder mit einem Körpergewicht bis 13 kg, bzw. solange das Köpfchen nicht über den Rand der Babyschale reicht. Das Label für die Verwendung im Flugzeug ist bereits am Auto-Kindersitz aufgeklebt bzw. erhalten Sie dazu im Fachhandel, Baby- oder Kinderfachgeschäfte, oder auch bei einer Geschäftsstelle des ADAC in Ihrer Nähe.
2. Der Britax Römer Eclipse, TÜV ID-Nummer 0000028802 (ECE Zulassungs-Nr. 040149), geeignet für Kinder mit einem Körpergewicht von 9-18 kg.
Die folgenden Fluggesellschaften erlauben den Gebrauch der oben genannten Sitze (Stand 07/2011). Bitte kontaktieren Sie dennoch immer zuerst Ihre Fluggesellschaft und holen Sie sich eine Bestätigung ein:
- Lufthansa
- Lufthansa Italia
- Air Dolomiti
- Augsburg Airways
- City Line
- Contact Air
- Cirrus Airlines
- Euro Wings
- DC Aviation
- German Wings
- OLT
- Private Air
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Bei einem Auto-Unfall war das Kind im Sitz an Bord. Was ist zu tun?
Nach einem Unfall, in den ein Kindersitz involviert gewesen war, ist es zwingend erforderlich, ihn auf seine Unversehrtheit zu überprüfen. Bedenken Sie, selbst bei einem Unfall mit 10 km/h wirken Kräfte auf einen Kindersitz ein, die zu feinen Rissen in der Struktur führen können. In diesem Fall wäre ein Sitz nicht mehr sicher und sollte in jedem Fall ausgetauscht werden.
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Bei einem Autounfall war der Autokindersitz mit an Bord, nicht aber das Kind. Muss der Autokindersitz nun ausgetauscht werden?
Nach einem Unfall, in den ein Kindersitz involviert gewesen war, ist es zwingend erforderlich, ihn auf seine Unversehrtheit zu überprüfen. Bedenken Sie, selbst bei einem Unfall mit 10 km/h wirken Kräfte auf einen Kindersitz ein, die zu feinen Rissen in der Struktur führen können. In diesem Fall wäre ein Sitz nicht mehr sicher und sollte in jedem Fall ausgetauscht werden.
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Kann man auch einzelne Ersatzbezüge bestellen?
Ja. Beachten Sie aber bitte, dass der Bezug Bestandteil der Bauartgenehmigung ist. Deshalb ist in jedem Fall ein Original-Bezug zu verwenden. Britax Römer-Original-Ersatzbezüge sind im Fachhandel oder beim ADAC erhältlich.
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Sind die Bezüge waschbar?
Den Bezug können Sie abziehen und mit Feinwaschmittel im Schonwaschgang bei 30°C in der Waschmaschine waschen. Bitte beachten Sie die Anleitung auf dem Waschetikett des Bezuges. Wenn Sie mit mehr als 30°C waschen, ist ein Ausfärben des Bezugstoffes möglich. Den Bezug nicht schleudern und auf keinen Fall im elektrischen Wäschetrockner trocknen (der Stoff kann sich von der Polsterung lösen).
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Der Kindersitz hinterlässt nach dem Ausbauen Abdrücke auf dem Sitzbezug. Ist das normal?
Ja, das ist normal aber das können Sie verhindern, indem Sie ein Tuch unter den Sitz legen und damit den Autositz schonen.
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Wie muss ich den Autokindersitz reinigen?
Bitte beachten Sie hierzu die Anleitung aus der Gebrauchsanweisung.
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Worauf muss ich beim Kauf eines Kindersitzes achten?
Lesen Sie dazu unsere Ausführungen in unserem Blog.
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