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Für noch mehr Sicherheit: Britax Römer stellt neue Technologie für Kindersitze vor

Die neueste Sicherheitsinnovation SecureGuard reduziert die bei einem Unfall auf den Bauchbereich wirkenden Kräfte um bis zu 35 Prozent

Ulm, 3. September 2015 – Britax, Marktführer im Bereich Mobilität für Kinder, führt eine neue Technologie für Kindersitze zum noch besseren Schutz von älteren Kindern ein (1). Als Reaktion auf die Sorge von Experten und Eltern (2) präsentiert Britax ein neues Sicherheitselement, das im Falle eines Unfalls nachweislich die auf den Bauchbereich wirkenden Kräfte und somit das Verletzungsrisiko erheblich reduziert.

Für ein Kind ist jede Autofahrt ein Abenteuer. Welches Kind sitzt daher schon in seinem Kindersitz, ohne sich dabei zu bewegen? Untersuchungen (3) zeigen jedoch, dass Zappeln, Schlafen und Sich-Drehen die Sicherheit des Kindes beeinträchtigen kann, auch wenn es durch eine Sitzerhöhung und den 3-Punkt-Gurt des Fahrzeugs gesichert ist.

Während eines Schläfchens oder eines Streits mit den Geschwistern kann der Sicherheitsgurt leicht über den Bauch rutschen. Aktuelle Studien belegen (4), dass Kinder in Kindersitzen mit Rückenlehne bei einstündigen Fahrten etwa 20 Minuten in einer gekrümmten und damit nicht optimalen Sitzposition verbringen.

Bei einem Unfall – Frontalzusammenstöße sind am häufigsten – ist der Bauchbereich durch einen verrutschten Gurt einem viel höheren Risiko ausgesetzt. Bei Frontalzusammenstößen erleiden Kinder in Sitzerhöhungen 30 Prozent aller Verletzungen im Bauchbereich (5).

SecureGuard – der 4-Punkt-Sicherheitsgurt

Um den Bauchbereich des Kindes bei der Verwendung einer Sitzerhöhung besser zu schützen, hat Britax als Spezialist in Sachen Kindersicherheit eine Lösung entwickelt, mit der der Beckengurt während der Autofahrt nicht mehr verrutscht. „Jeder, der schon einmal mit einem Kind im Auto gefahren ist, weiß, dass Kinder während der Fahrt selten still sitzen. Unser größtes Anliegen ist es daher, Kindern, auch wenn sie sich bewegen, bestmöglichen Schutz zu bieten. Wir freuen uns, Eltern in ganz Europa diese innovative Technologie zur Verfügung stellen zu können, die Kindern in Sitzerhöhungen nachweislich mehr Sicherheit bietet“, sagt Paul Gustavsson, CEO Britax Childcare.

Der SecureGuard ist eine Ergänzung zum Erwachsenengurt. Das neue Sicherheitselement lässt sich leicht mit dem vorhandenen Sicherheitsgurt verbinden und schafft damit einen vierten Befestigungspunkt. Der Beckengurt des Erwachsenengurtes bleibt dadurch in der optimalen Position über den Beckenknochen, auch wenn sich das Kind im Kindersitz bewegt. Diese Technologie kommt erstmals in Europa zum Einsatz.

Crash-Tests ergaben (6), dass die neue Technologie Aufprallkräfte, die auf den Bauchbereich wirken, im Vergleich zu einem Kindersitz ohne SecureGuard, um bis zu 35 Prozent reduziert und so das Kind in der bestmöglichen Position während der gesamten Fahrt im Kindersitz hält, ohne es in seiner Bewegungsfreiheit einzuschränken.

Der SecureGuard ist ab September für vier Modelle der erfolgreichsten Britax Römer Kindersitz-Linien im Handel erhältlich – die KIDFIX II XP-Reihe und die ADVANSAFIX IIReihe.

Quellen:

1, Sitzerhöhungen werden für Kinder zwischen 4 und 12 Jahren empfohlen. 
2, Im März 2015 nahmen insgesamt 4.526 Befragte an einer Online-Umfrage, die Britax in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Reserach Now durchführte, teil. Alle Teilnehmer haben Kinder im Alter von 0 bis 11 Jahren. Aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland nahmen 1.000 Eltern mit Kindern unter 11 Jahren teil. Davon waren pro Land mindestens 500 Teilnehmer mit Kindern im Alter von 0-4 Jahren. Aus Spanien, Polen und Schweden nahmen jeweils 500 Eltern mit Kindern unter 11 Jahren Teil. Davon waren pro Land mindestens 250 Teilnehmer mit Kindern im Alter von 0-4 Jahren. 
3, Sitzpositionen älterer Kinder im Kindersitz, Verhalten und Komforterfahrung während der Fahrt – Vergleich zwischen einer integrierten Sitzerhöhung und einer Sitzerhöhung mit Rückenlehne, IRCOBI-Konferenz 2013. 
4, Die Daten von 1999-2009 von Gidas Germany zeigten, dass 37 % aller Unfälle Frontalzusammenstöße, 24 % verschiedenartige Unfälle, 20 % Seitenaufpralle und 19 % Auffahrunfälle sind. 
5, CASPER (Child Advanced Safety Project) Verletzungen nach Frontalaufprall: Datenbank mit Angaben über 132 Kinder in Sitzerhöhungen (Sitzkissen oder Kindersitze mit Rückenlehne) 

6, Interne Britax-Tests mit einem Q6-Dummy, der in Körpergröße und Gewicht einem durchschnittlichen 6-jährigen Kind entspricht.